Pressestimmen

Bericht aus dem Anzeiger des Bezirks Affoltern vom 4. Oktober 2002

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Der Körper sagt, was er braucht

Der Masseur Urs Jakober geht in die Tiefe

Das Knie schmerzt bei jedem Schritt, die Achilles-Sehne ist entzündet, das Drehen des Kopfes wird zur Plage; Wenn die Gelenke nicht mehr spielen, wie sie sollten, liegt dies in vielen Fällen an den Muskeln, die sich verkürzt haben, deren Beweglichkeit von Ablagerungen aus dem Körper beeinträchtigt ist.
Der Masseur, Urs Jakober, geht in solchen Fällen tief in die Muskeln, um sie zu lösen und ihnen eine Chance zur Regeneration zu gewähren.

Von Bernhard Schneider

Urs Jakober wendet verschiedene Massage-Methoden an, seine Spezialität aber ist die Esalen Tiefenbindegewebsarbeit. Die Methode ist eine Weiterentwicklung eines von Dr. Ida Rolf entwickelten Verfahrens. Unter anderem wurde das ganzheitliche Menschenbild, das der Akupunktur und der hompöopathischen Medizin zugrunde liegt, integriert.

Jeder Muskel hat seine Geschichte
Alltagsredewendungen wie "das geht ins Fleisch", "ich bin sehr angespannt" oder "er ist ein Starrkopf" beinhalten den Zusammenhang von Erlebnissen, der Psyche und dem Körper. Muskeln ziehen sich zusammen, werden nicht regelmässig gedehnt und verkürzen sich. Ablagerungen an den Muskeln führen dazu, dass sie sich mit anderen Geweben verkleben. Die Muskeln verhärten sich und verkleben mit dem Bindegewebe (Faszie). Dies alles führt zuerst zu grösseren oder kleineren Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit der Körpers, langfristig zu ernsthafteren Behinderungen.
Die Esalen Tiefenbindegewebsarbeit setzt hier an: Verklebte Muskeln werden gelöst, Bindegewebe so aktiviert, dass sie wieder durchblutet werden und sich so wieder lebendiges Gewebe bilden kann. Häufig ist das Resultat dieser Arbeit eine Verbesserung der Beziehung zum eigenen Körper, ein Erkennen der Wechselwirkung zwischen Körper und Geist. Bei Schleudertraumata, Bandscheibenvorwölbungen, Spannungskopfschmerzen, Ischiasleiden oder Tennisellbogen kann Tiefenbindegewebsarbeit verblüffende Erfolge zeitigen. Doch auch ohne akute Beschwerden wirkt die Methode präventiv gegen Schäden.

Qualifzierte Ausbildung
Urs Jakober, der heute im Waldhof bei Uttenberg (Knonau) massiert, arbeitet seit 12 Jahren in diesem Bereich und hat zahlreiche Ausbildungen absolviert. Begonnen hat er seine Massageausbildung 1990 in Ganzkörper-, Entspannungs- und Sportmassage. 1992 bis 1995 erhielt er von Perry Holloman die Ausbildung in Esalen Tiefenbindegewebsarbeit - eine Ausbildung, die nicht weniger als 792 Stunden in Anspruch nahm. Anschliessend liess er sich bis 1998 zum Supervisor in Tiefenbindegewebsarbeit ausbilden. Daneben besuchte er Kurse in Fussreflexzonen und dynamischer Wirbelsäulenmassage, in Akkupressur, Anatomie und Spiritualmassage und Schröpftechnik.
Zu den Klienten, die regelmässig zur Massage in den Waldhof kommen, zählen Manager und Hausfrauen, Leistungs- und Freizeitsportler, Menschen mit einer Behinderung. Die meisten von ihnen haben mit der Basisbehandlung begonnen, bei der in 12 Sitzungen der ganze Körper systematisch entschlackt und gelockert wird. Seither lassen sie sich gezielt bestimmte Beschwerden behandeln, regenerieren in der Massage nach einem Wettkampf, lassen sich vor einer entscheidenden Sitzung entspannen oder kommen ganz einfach deshalb regelmässig, weil sie sich nachher besser fühlen.

Weiter Informationen zu Urs Jakober, Esalen Tiefenbindegewebsarbeit, Massagen und Kursen vermittelt die Hompage www.ursjakober.ch.